Sei gut zu deinem Körper, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen…

Dies empfahl schon Theresia von Ávila. Körper und Psyche bilden eine ganzheitliche Einheit, deren Komponenten in einer wechselseitigen Beziehung zueinander und zur Außenwelt stehen. Aus ganz unterschiedlichen Gründen können wir „aus dem Gleichgewicht geraten“ und den Kontakt zu uns selbst und unserem Körper verlieren.

Körperlichkeit ist eine zentrale Dimension des menschlichen Lebens, vor allem im Hinblick auf Krankheit und Gesundheit. Seelische Zustände wirken sich direkt und nachhaltig auf das körperliche Wohlbefinden aus – umgekehrt hat auch die körperliche Verfassung fast immer Konsequenzen für das psychische Wohlbefinden und das Selbstwertgefühl. 

Sport als begleitende Therapie

Sport tut gut – diese Binsenweisheit gilt auch in der Onkologie. Aber gerade in der Situation einer Tumorerkrankung tauchen Fragen nach Intensität, Grenzen, Kontraindikationen und möglichem Schaden auf. In den letzten Jahren wurden zahlreiche Studien zum Thema Sport in der Onkologie durchgeführt, deren Ergebnisse zeigen: Sport hat in vielen Fällen onkologischer Erkrankungen den Rang einer Therapie.

Aktuell klären breit angelegte Patientenstudien und Forschungsprojekte die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen detaillierter. Die Ursachen der positiven Wirkung werden auch auf molekularer Ebene untersucht, um so eine zielgerichtete und wirksame Anwendung der therapeutischen Möglichkeiten von Onkosport zu gewährleisten.